Das Dinghi-Abenteuer in der Hafeneinfahrt von La Coruna !

 

Shlomo, ein neu gefundener Freund mit seiner Familie, hatte ein Problem mit seiner Ruderanlage. Ist nun geflickt, er kommt und fragt ob wir ihm nicht helfen wollen bei seiner Probefahrt, wir sollen „schubsen“, falls sein Ruder wieder ausfällt.

Als Segler hilft man sich, dann kann man sich auch auf die Anderen verlassen (meistens jedenfalls) und das taten wir jetzt auch.

Wir machten das Dinghi klar und fuhren mit ihm heraus. Zum Glück mussten wir nicht „schubsen“. Hat Spaß gemacht da draußen und das war ja wohl auch das wichtigste.

Na ja, „für mich auf jeden Fall !“

 

2 Tage später schmiss Gabriel das Lieblings-Messer von Jahav ins Wasser. Jahav ist der Sohn von Shlomo. Gabriel sagte : „Wir müssen mit dem Dingi nach dem Messer suchen!“

Es ging nicht lange, wie ihr wahrscheinlich vermutet, und das Dinghi war startbereit.

Da berichtete uns Jahav traurig, dass ein Vogel das Messer geschnappt hatte. Gehen wir trotzdem raus?

Hmmmmm, ok murmelte Papa vor sich hin. Ich durfte als Erster fahren. Eine Linkskurve, eine Rechtskurve und noch ein Looping. Doch das spannende an dieser Geschichte waren gar nicht die Links- und Rechtskurven und die Loopings sondern.....

Der Motor geht aus! Scheisse! Oh nein! Schnell wir müssen rudern! Nein, vielleicht kann ich noch etwas machen. Papa versuchte energisch den Diesel anzupumpen. Leider konnte auch er dabei nicht viel machen. Er beschloss: wir müssen rudern. Die Strömung und der Wind waren stark, wir haben es nicht geschafft gegen die Strömung in den Hafern zurück zu fahren. Wir sind an den Damm herangefahren, der den Hafen schützte, er stellt auch eine Joggingstrecke dar.

Wir wurden dann abgeschleppt von unserem Lieblingshafenmeister, Kyren.